
Die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein will sich bis 2040 in einen nachhaltigen, klimaschonenden und tierfreundlichen Sektor wandeln. Dazu hat auf Initiative des damaligen Landwirtschaftministers Jan Philipp Albrecht im Herbst 2018 der Dialogprozess „Zukunft der Landwirtschaft“ begonnen. Mehrere Verbände haben in einem mehrjährigen Prozess gemeinsam daran gearbeitet und 2021 „24 Thesen zur Zukunft der Landwirtschaft“ vorgestellt, die als Leitbild für ein gemeinsames Handeln und einen politischen Auftrag gleichermaßen gelten. Sie gliedern sich thematisch in Bereiche wie Nachhaltigkeit, Rahmenbedingungen, Flächennutzung und gesellschaftliche Akzeptanz, mit dem Ziel, eine ökologisch, ökonomisch und sozial tragfähige Landwirtschaft zu etablieren. 2024 galt als Zeitpunkt, um den Stand der Umsetzung zu prüfen.
Wir wollen mit den Gästen reden über:
Was ist bisher im Kreis Segeberg umgesetzt und wo müssen Hindernisse überwunden werden?
Wie sieht eine zukunftsfähige, nachhaltige Landwirtschaft aus?
Was ist aus Ihrer Sicht aus dem Leitbild schon umgesetzt?
Wo liegen die Stolpersteine, die Bremseffekte erzeugen?
Was sind die nächsten Schritte, um bei der Umsetzung voran zu kommen?
Die Ortsverbände der GRÜNEN Bad Segeberg und Trave-Land laden ein zu einer öffentlichen Diskussion mit folgenden Podiumsgästen:
- Götz Resenhoeft (Gut Hülsenberg GmbH)
- Thilo Pries (Kreisbauernverband Segeberg)
- Felix Riecken (Rieckens-Eichhof)
- Dirk Kock-Rower (Landtagsfraktion der GRÜNEN)
Moderation: Björn Radke (Ortsverband Trave-Land DIE GRÜNEN / BÜNDNIS 90)
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
Die Konzeption dieser Podiumsdiskussion, die von den Ortsverbänden Trave-Land und Segeberg entwickelt wurde, basiert auf den 24 Thesen des Dialogprozesses „Zukunft der Landwirtschaft“. Diese bilden die Grundlage des Leitbilds „Landwirtschaft 2040“ für Schleswig-Holstein und wurden in einem mehrjährigen Austausch zwischen Landwirt:innen, Verbänden, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft erarbeitet. Sie gliedern sich thematisch in Bereiche wie Nachhaltigkeit, Rahmenbedingungen, Flächennutzung und gesellschaftliche Akzeptanz, mit dem Ziel, eine ökologisch, ökonomisch und sozial tragfähige Landwirtschaft zu etablieren.
Die Podiumsdiskussion schließt an eine Reihe vorangehender Veranstaltungen an, die unsere Ortsverbände initiiert hatten nach den europaweiten „Bauernprotesten“ – die vor allem grüne Politiker in ihren Focus nahmen. Eine Runde-Tisch-Diskussion, die Besichtigung eines konventionellen landwirtschaftlichen Betriebes und eines Bio-Betriebes sollten dazu beitragen, gegenseitige Voreingenommenheiten abzubauen und Perspektiven und Probleme der Landwirtschaft, die uns alle angehen, auf der Sachebene zu diskutieren. Die angestrebte Podiumsdiskussion mit den eingeladenen Experten ermöglicht nun eine Vertiefung des Austauschs mit Landwirt:innen, aber auch etwa interessierten Verbraucher:innen.
Wir Menschen aus der Region ansprechen, darunter viele aus der Landwirtschaft. Darum suchten wir dafür einen Veranstaltungsort mit einem ländlichen Bezug. Das Landhaus Schulze-Hamann in Blunk bot sich an, nicht zuletzt wegen seiner Vernetzung mit regionalen Produktionsbetrieben und als regelmäßiger Gastgeber des stets gut besuchten Regionalen Bauern- und Genussmarktes.
Björn Radke (OV-Trave-Land) 1.3.2026
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